Konzeptvorschlag von Greenpeace EnergyRWE lehnt Gesprächsangebot zur ReinRevierWende ab

Der Essener RWE-Konzern hat das Gesprächsangebot von Greenpeace Energy zum Strukturwandelkonzept für das Rheinische Revier offiziell abgelehnt. In einem auf den 14. Dezember datierten Brief schreibt der Leiter der Abteilung „Fusionen & Übernahmen“ (Mergers and Aquisitions) im RWE-Konzern kurz und knapp: „Wir bedanken uns für Ihr Angebot vom 24. November 2018, welches wir jedoch nicht als sinnvoll erachten. Aus diesem Grund sehen wir hier keinen weiteren Gesprächsbedarf.“

„Wir bedauern, dass RWE unser Gesprächsangebot so rigoros – und leider ohne eine nähere Begründung – ablehnt“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Wir halten dennoch an unserem Konzept fest, bleiben weiter gesprächsbereit und hoffen, dass sich in Zukunft doch noch eine Gelegenheit für ein Gespräch auch mit RWE ergibt.“

Greenpeace Energy hatte den RWE-Vorstandsvorsitzenden Rolf Martin Schmitz Ende November direkt angeschrieben. Darin wurde die Konzernspitze über das Konzept zur Übernahme der RWE-Braunkohlesparte und Nachnutzung der Tagebauflächen mit erneuerbaren Energien im Rahmen eines Bürgerenergiekonzeptes informiert und zugleich um ein persönliches Gespräch hierzu gebeten.

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